Low Carb Eierlasagne mit Hackfleisch und Tomatensauce
Klassische Lasagne ohne Nudelplatten – mit dünnen Eierpfannkuchen als Schichten
von Lily

Diese Low Carb Eierlasagne ersetzt die klassischen Nudelplatten durch dünne Eierpfannkuchen. Mit einer würzigen Hackfleisch-Tomatensauce und überbackenem Käse entsteht ein sättigendes Abendessen mit deutlich weniger Kohlenhydraten als das Original.
Zutaten
- 6 StückEier (Größe M) – Für die Pfannkuchen-Schichten
- 60 mlVollmilch – Für einen geschmeidigen Pfannkuchenteig
- 1 TLSalz – Aufgeteilt für Teig und Sauce
- 0,5 TLPfeffer
- 10 gButter oder Kokosöl – Zum Ausbacken der Pfannkuchen
- 500 gRinderhackfleisch (mager, ca. 10 % Fett)
- 1 StückZwiebel – Mittelgroß, fein gewürfelt
- 2 StückKnoblauchzehen – Gepresst oder fein gehackt
- 400 gPassierte Tomaten – Aus der Packung oder Dose
- 30 gTomatenmark – Etwa 2 gehäufte EL
- 1 TLGetrockneter Oregano
- 1 TLGetrocknetes Basilikum
- 15 mlOlivenöl – Zum Anbraten
- 250 gRicotta – Als cremige Zwischenschicht
- 150 gGeriebener Mozzarella – Zum Überbacken
- 30 gGeriebener Parmesan – Für die oberste Schicht
Zubereitung
- 1Pfannkuchenteig anrühren · Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, Milch, eine Prise Salz und Pfeffer dazugeben und alles mit einer Gabel oder einem Schneebesen glatt verrühren. Der Teig soll dünnflüssig sein.
- 2Pfannkuchen ausbacken · Eine beschichtete Pfanne (ca. 24–26 cm Durchmesser) bei mittlerer Hitze erhitzen und mit wenig Butter oder Kokosöl einfetten. Je ca. 3–4 EL Teig in die Pfanne geben und durch Schwenken gleichmäßig verteilen, sodass ein dünner Pfannkuchen entsteht. Jede Seite etwa 1–2 Minuten backen, bis die Oberfläche nicht mehr glänzt und die Unterseite leicht goldbraun ist. Vorgang wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. Ergibt etwa 5–6 Pfannkuchen. Beiseitelegen.
- 3Hackfleischsauce zubereiten · Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Zwiebel darin 2–3 Minuten glasig dünsten, dann Knoblauch dazugeben und weitere 30 Sekunden mitbraten. Hackfleisch hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren krümelig anbraten, bis es vollständig durchgegart und leicht gebräunt ist. Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten. Passierte Tomaten, Oregano, Basilikum, Salz und Pfeffer dazugeben. Alles bei niedriger Hitze 8–10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eingedickt ist.
- 4Ofen vorheizen · Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze (oder 170 °C Umluft) vorheizen.
- 5Lasagne schichten · Eine Auflaufform (ca. 26 x 20 cm) leicht einfetten. Eine dünne Schicht Hackfleischsauce auf dem Boden verteilen. Darauf einen oder zwei Pfannkuchen legen und bei Bedarf zuschneiden oder überlappen lassen. Eine Schicht Ricotta darauf verstreichen, dann wieder Hackfleischsauce und Mozzarella. Diesen Vorgang wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die oberste Schicht sollte aus Hackfleischsauce und Mozzarella bestehen. Parmesan gleichmäßig darüberstreuen.
- 6Überbacken und ruhen lassen · Die Auflaufform in den vorgeheizten Ofen schieben und die Lasagne 20–25 Minuten backen, bis der Käse goldbraun und die Sauce an den Rändern leicht blubbert. Aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen, damit die Schichten besser zusammenhalten.
Tipps & Wissenswertes
Die dünnen Eierpfannkuchen nehmen Feuchtigkeit aus der Sauce auf und werden beim Backen fest genug, um die Schichten zu tragen – ähnlich wie klassische Nudelplatten, aber mit einem Bruchteil der Kohlenhydrate. Ricotta sorgt für Cremigkeit ohne Béchamelsauce, was die Zubereitung vereinfacht und den Kohlenhydratgehalt weiter niedrig hält. Die Kombination aus Hackfleisch, Eiern und Käse liefert pro Portion deutlich über 25 g Protein.
Praktische Tipps
- Pfannkuchen dünn halten – je dünner, desto besser nehmen sie die Sauce auf und desto weniger fallen sie beim Schichten auf.
- Sauce einkochen lassen – eine zu wässrige Hackfleischsauce macht die Pfannkuchen matschig. Lieber 2–3 Minuten länger köcheln.
- Ricotta vorab würzen – etwas Salz, Pfeffer und optional frisch geriebene Muskatnuss direkt in den Ricotta einrühren, bevor du ihn aufträgst.
- Ruhezeit einhalten – 5 Minuten nach dem Backen machen das Anschneiden deutlich einfacher und die Portionen halten besser zusammen.
- Auflaufform einfetten – verhindert, dass die unterste Pfannkuchenschicht anklebt.
Häufige Fehler
- Zu viel Teig pro Pfannkuchen – dicke Pfannkuchen werden gummiartig und dominieren den Geschmack. Lieber weniger Teig und dafür mehr Schichten.
- Sauce zu früh aufschichten – wenn die Hackfleischsauce noch zu flüssig ist, weichen die Pfannkuchen durch. Kurz abkühlen und eindicken lassen.
- Sofort anschneiden – ohne Ruhezeit zerfällt die Lasagne beim Herausnehmen. Mindestens 5 Minuten warten.
Meal Prep
Fertig gebackene Lasagne abkühlen lassen, in der Auflaufform mit Frischhaltefolie abdecken oder in luftdichte Behälter portionieren. Im Kühlschrank aufbewahren. Im Backofen bei 160 °C Umluft für 15–20 Minuten aufwärmen oder portionsweise in der Mikrowelle bei mittlerer Stufe für 3–4 Minuten. Etwas Wasser oder Tomatensauce dazugeben, damit die Lasagne nicht
Häufige Fragen
Wie viele Kohlenhydrate hat diese Eierlasagne pro Portion?
Pro Portion enthält die Lasagne etwa 9 g Kohlenhydrate. Der Großteil stammt aus den passierten Tomaten und dem Tomatenmark. Nudelplatten würden pro Portion etwa 40–50 g Kohlenhydrate beisteuern.
Kann ich die Pfannkuchen am Vortag vorbereiten?
Ja. Die ausgebackenen Pfannkuchen lassen sich abgedeckt im Kühlschrank bis zu einem Tag aufbewahren. Einfach mit Backpapier zwischen den Schichten stapeln, damit sie nicht aneinanderkleben.
Wird die Lasagne auch ohne Ruhezeit nach dem Backen fest?
Direkt aus dem Ofen ist die Lasagne noch sehr weich und lässt sich kaum sauber portionieren. Nach 5 Minuten Ruhezeit zieht die Sauce etwas an und die Schichten halten deutlich besser zusammen.
Kann ich die Lasagne einfrieren?
Ja, portionsweise eingefroren hält sie sich bis zu 2 Monate. Am besten vollständig abkühlen lassen, dann in Gefrierbehälter füllen. Zum Aufwärmen über Nacht im Kühlschrank auftauen und dann im Ofen erhitzen.
Ist dieses Rezept glutenfrei?
Ja, sofern alle verwendeten Produkte (Tomatenmark, passierte Tomaten) keine Glutenspuren enthalten. Wer auf Gluten achten muss, sollte die Verpackungsangaben der einzelnen Zutaten prüfen.
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